Quad Magazin 2012-06

Quad Magazin 2012-06Die neue Ausgabe von Quad Magazin ist randvoll mit interessanten Themen und Neugikeiten.

News: Szenenews, Intermot-News

Eyecatcher: Die neuen Sportler aus Amerika

Test-Spezial: Can-Am Outlander 1000 XT, Explorer Argon 700 XL, Polaris Sportsman XP 850 H.O. EPS, Suzuki King Quad 750 AXi

Fahrbericht: ASS Ranger RZR XP 900 4 4x4

Arbeit: Quellwasserbohrung
Zubehör: Reisetaschen
Reise: Unterwegs auf der Seidenstraße

Sport: 24h-Gorm, Pont de Vaux, German Cross Country, Endurance Masters


Motorrad-Magazin MO 2012-11

Motorrad Magazin MO, Ausgabe 2012-11

Leitartikel: Stimmungslage: Motorradmachen ist ganz einfach. Apple zeigt allen, wie's geht

Eine neue Ausgabe mit vielen spannenden Geschichten rund ums Zweirad. Unser Schwerpunktthema beleuchtet die Szene in Deutschland. Wir besuchten die Sixdays in Zschopau – nach 23 Jahren fanden die Mannschafts-Weltmeisterschaften der Endurofahrer wieder hierzulande statt. Wir zeigen Ihnen die "Faces of Glemseck", die manchmal mehr erzählen als tausend Worte. Außerdem berichten wir von einem Besuch beim Münch-Racing Team, das mit Matthias Himmelmann den Meister in der Elektro-Weltmeisterschaft stellt. Last but not least zeigen wir Ihnen ein Musterbeispiel für deutsche Ingenieurskunst, die neue BMW HP4.


2012-11 Leitartikel

Jo Soppa - Chefredakteur MO

Jo Soppa

Stimmungslage

Motorradmachen ist ganz einfach. Apple zeigt allen, wie´s geht

Auch nach der Intermot in Köln bestimmt weiterhin säuerlicher Zynismus bis verhaltener Optimismus die Branche. Oder wie es ein Nachrichtendienst in einer Meldung zur großen Leitmesse formulierte: Immer mehr alte Männer kaufen immer weniger teure Motorräder.
Attraktives Glanzlicht in Köln war zweifellos die Präsentation der neuen BMW R 1200 GS-Generation mit ihrem jetzt wassergekühlten Boxer. Dieses fast schon solitäre Ereignis verstärkt den Eindruck der fortwährenden Lethargie japanischer Motorrad-Hersteller. Auffallend still blieb es bei Suzuki und Yamaha. Neue Farben, kleinere technische Updates, ein möglicher Dreizylindermotor bei Yamaha, das war's auch schon. Eher pflichtschuldig auch der Auftritt des einstigen Branchen-Primus Honda. Eine ärmlich aussehende 125er für den Weltmarkt, ein leckerer Crosser für ein paar Spezialisten und eine nach Budget-Muster gestrickte 600er für alle Fälle. Zum Glück gab's da noch die CB 1100, ein hübscher Neoklassiker, den man aber nicht als Neuheit feiern kann, weil es das Motorrad bereits seit zwei Jahren in Japan gibt. Aber die Erfahrung lehrt, dass speziell Honda stets für die folgende Messe in Mailand noch scharfe Pfeile im Köcher aufbewahrt.
Die Grünen von Kawasaki bleiben ihrer eingeschlagenen Hauslinie treu. Das heißt, die neue Z 800 macht auf dickere Backen und eine „kleine" Ninja rundet das Supersport-Programm mit jetzt 636 ccm Hubraum in Richtung weltlicher Leistungsdaten freundlich ab. Und wenn wir schon bei den Farben sind: Knallorange aus Österreich macht jetzt auf Ducati und baut den Superbike-Motor in ein Enduro-Konzept. Pralle Leistung fürs gehobene Touring, das alte Spielchen auf dem Größer-schneller-weiter-Karussell.
Weiterhin streiten sich die Motorrad-Gelehrten über die Frage, wie man denn bitteschön mehr junges Publikum fürs Zweiradeln begeistern kann. Bekanntlich ist die Jugend nach neuesten Erhebungen generell motorisierungsmüde. Denn auch die Autobranche klagt über mangelndes Interesse von Seiten der Pickelgesichter. Denen genügt es inzwischen vollkommen, online statt mobil zu sein. Im Notfall fährt immer noch Taxi Mama.
Dabei liegt die Lösung aller Probleme anschaulich in den Händen unserer zukünftigen Renteneinzahler. Denn bekanntlich ist die ebenso „coolste" wie am höchsten dotierte Marke des Planeten der amerikanische Apple-Konzern. Und deren Erfolgsgeheimnis ist fast schon erschreckend schlicht: Baue Geräte, die sich intuitiv bedienen lassen und stecke sie in wertig-eigenständige Verpackungen, die man gerne anfassen möchte. Ziehe das Ganze konsequent innerhalb aller Produktfamilien durch, die jeden Geldbeutel ansprechen.
Im konkreten Fall ist es kein Geheimnis, dass sich Apple-Designer Jonathan Ive zwanglos bei einer Firma bedient, die bereits vor über 50 Jahren im Bereich der Elektrogeräte in Sachen Gestaltung endgültige Maßstäbe gesetzt hat. Die Rede ist von Braun und hier wiederum von deren Design-Direktor Dieter Rams.
Um vergleichbare endgültige Maßstäbe geht es auch im Motorradgeschäft. Kneift man mal seine Hirnwindungen zusammen und überlegt, welche Motorräder so etwas wie die stilbildenden, bleibenden Archetypen der Geschichte sind, dann wird das Schatzkästchen recht klein und übersichtlich. BMW RS 54: Erklärt den fortwährenden Erfolg der bayerischen Boxer, speziell der einzigartigen GS. Harley-Davidson Flat Tracker: Erklärt den immer jungen Coolnessfaktor der amerikanischen Kultmarke. Ducati Königswellen-Twin: Erklärt – zum Teil – den Zauber der Marke aus Bologna. Honda CB 750 K0: Erklärt, dass die Japaner viel falsch machen. Oder warum muss ein an sich genial konstruiertes Motorrad wie die NC 700 aussehen wie ein Prada-Damenhandtäschchen?
An dieser Stelle möchte ich mein persönliches Frustprogramm beenden und lade Sie nun alle herzlich zum Schreiben zorniger Leserbriefe und zum lustvollen Schmökern der neuesten MO-Ausgabe ein. Die endgültigen Maßstäbe gelten schließlich auch für das Machen einer Motorrad-Zeitschrift. Alle Erfinder der Weltformel wenden sich bitte direkt an mich.

Mit gestalterischem Gruß

Jo Soppa (Chefredakteur)
 

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Klassik Motorrad 2012-06

Klassik Motorrad 2012-06 Wieder eine neue Ausgabe, prall gefüllt mit
Geschichten aus der Oldtimer-Szene

Schwerpunkt in diesem Heft bilden individuell zurechtgemachte 50er: mit Honda-, Sachs- sowie Kreidler-Motoren, in der Titelgeschichte eine tolle wassergekühlte RS. Außerdem eine Matchless G12 CSR, die Dürkopp-Modelle M10 und M11, eine Honda RC 181 mit Reynolds-Rahmen für Mike Hailwood und die Legende „Old Bill", das ist die SS 100 des Firmengründers Georg Brough. Dazu das Portrait vom Designer Louis Lucien Lepoix, der neben dem BIC-Feuerzeug auch Motorräder entwarf.


BMW Motorräder Ausgabe 43

Wieder eine neue Ausgabe prall gefüllt mit weißblauen Geschichten über die neueste Technik, Tuning, Touring, Youngtimer, Klassiker, Custombikes sowie die Menschen von und mit BMW.

Unser Schwerpunkt beschäftigt sich mit dem Thema Scrambler, auf 36 Seiten stellen wir Ihnen die rustikalen Kult-Spezialitäten vor

BMW Motorräder, Ausgabe 43


Geländesport-Klassik-Sonderheft Nr. 3

Klassik Motorrad GS - Geländesport Spezial

 

Ausgabe 3 im Handel erhältlich

Der sehr lebendigen Szene der klassischen Gelände- und Cross-Motorräder widmet sich auch das dritte „Klassik Motorrad"-Sonderheft. Die Themen: Rolf Witthöft und seine Meister-Kawasaki Z 750 von 1978 (Bild). Die Geschichte der Suzuki PE-Modelle, die Epoche der Viertakt-Crosser und Teil 2 der Maico-Historie. Müller-Yamaha XT 500-Umbauten, Zündapp GS 125, Schmider-NSU Max-Nachbau. Herbert Schek, die deutsche Moto Cross-Szene und weiteres.

2012-10 Leitartikel

Jo Soppa - Chefredakteur MO

Jo Soppa

Macher, Typen und Wahnsinnige

Eine gute Portion Wahnsinn gehört seit jeher zum Motorradgeschäft

Schon der große Philosoph und Schwimmmeister Schlotterbeck brachte es auf den Punkt: Hüte dich vor den Weltverbesserern und Pfennigfuchsern. Die einen haben aus Neandertalers Holzkeule die Atombombe gemacht, die anderen verkaufen dir einen Stein, wenn du einen Hammer verlangst. Dafür ist der Stein bunt angemalt.
Was zwischen diesen weit verbreiteten Modellcharakteren anzutreffen ist, darf ungestraft leibhaftig gelebter Wahnsinn genannt werden. Und man darf vom Glück reden, dass neben den beiden erstgenannten Gruppen vor allem die angenehm Wahnsinnigen seit jeher die Motorradbranche bevölkern. Leute, die nicht zuerst nach Zweck, Nutzen und Profit fragen, sondern die einfach ihr Ding machen. Auch wenn alle Vernunftbegabten verständnis-los den Kopf schütteln. Ohne solche Menschen gäbe es keine neue Horex, keine Ducati, keine Harley-Davidson, keine Honda und auch keine BMW. Denn was angesichts der eindrucksvollen Erfolge bayerischen Motorradbaus in den letzten Jahren gerne übersehen wird, ist die Tatsache, dass in den oberen Etagen der Konzernleitung vor noch gar nicht so langer Zeit über die Schließung der Motorradsparte nachgedacht wurde. Sie wissen ja, die Pfennigfuchser. Dass der Wahnsinnsfaktor analog zur Größe der Firma zurückgedrängt und domestiziert wird, sieht man derzeit nicht zuletzt bei den japanischen Motorrad-Fabrikanten. Wenn die wirtschaftlichen Zeiten härter werden, haben Weltverbesserer und Pfennigfuchser nur noch wenig mitzuteilen. Es hilft dann nicht weiter, Abgelutschtes wechselseitig noch weiter zu kopieren und Herstellungskosten unter dem Deckmantel elektronischer Gimmick-Neuheiten geflissentlich zu drücken.
Das Thema Motorrad lebt zumindest in Europa stark von der Magie der Dinge. Und Magie, das schaffen nur Wahnsinnige. Auch wenn mancher Wahnsinnige gar nicht weiß, dass er zu diesem auserwählten Kreis gehört. Und man muss solche Leute auch machen lassen. Man denke etwa an die Allianz von Cagiva-Boss Claudio Castiglioni und Motorrad-Maniak Massimo Tamburini. Die Ergebnisse hießen Ducati 916 und MV Agusta F4. In diesem Zusammenhang sollte das Wort „Design“ nur mit größter Vorsicht als rettende Wunderdroge gepriesen werden. Die Realität sieht nämlich ganz anders aus. Denn zur Pestgeißel der Neuzeit gehören zweifellos auch manche Designer mit ausgeprägt künstlerischem Sendungsbewusstsein.
Rückendeckung bekommen solche Verpackungsexperten dann aus der dominierenden Marketing-Abteilung, weil die Techniker in den meisten Fällen nur noch ein Mitspracherecht haben, wenn es um die billigere Detaillösung geht. Design-Weltverbesserer und Pfennigfuchser zusammen sind der Fluch der modernen Industriegesellschaft. Ganz schlechte Motorradbauer sind sie sowieso.
In dieser MO-Ausgabe machen wir’s eine Nummer kleiner. Wir stellen im großen Spezialteil ab Seite 14 Typen, Macher, Handwerk und Maschinen vor, die unsere Motorradseelen bewegen. Wenig erstaunlich, dass sich dabei vieles in Italien abspielt. Das südliche Nachbarland ist seit Jahrzehnten so etwas wie das Motorradherz Europas. Dabei sind es besonders die kleinen und kleinsten Firmen, die mit Enthusiasmus immer wieder Öl ins bisweilen müde flackernde Motorradfeuer gießen und somit auch wie eine Art Katalysator für die gesamte Szene wirken können. Begeisterung muss hin und wieder angefacht werden.
In Deutschland fällt das auch in unseren Zuständigkeitsbereich. Denn Freude am Motorrad hat nichts mit dem Zusammenzählen von Testsiegerpunkten zu tun, sondern einzig und allein mit den Erlebnissen, die im und im Angesicht des Motorradsattels eingesammelt werden können. MO-Leser wissen das, und deshalb sind sie schon mal die besseren Wahnsinnigen.

Willkommen im Club.
Ich wünsche Ihnen wahnsinnig viel Freude mit der aktuellen MO-Ausgabe
 

Jo Soppa, Chefredakteur

 

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Motorrad-Magazin MO 2012-10

Motorrad Magazin MO, Ausgabe 2012-10

Leitartikel: Macher, Typen und Wahnsinnige. Eine gute Portion Wahnsinn gehört seit jeher zum Motorradgeschäft

Eine neue Ausgabe, diesmal mit großem Spezialteil zum Thema Macher, Typen und Motorräder. Wir stellen kreative Köpfe und ihre Maschinen vor. Motorrad-Menschen, die uns alle bewegen, die der Szene ein Gesicht geben und Bleibendes geschaffen haben

Weitere Themen:

 

Kompasstest Suzuki GSX-R 1000, Victory Cross Roads Classic, BMW C 600 Sport, Elektro-Trends, Neues aus dem MO-Fuhrpark, Navigationssysteme, Erlebnis Zillertal, Hot Shot Metzler-KTM LC8 und vieles mehr


Motorrad-Magazin MO 2012-09

MO 2012-09

Leitartikel: Für die reale Welt. Nicht nur italienische Motorrad-Manufakturen sind für große Überraschungen gut

Eine neue Ausgabe, diesmal mit großem Extrateil rund um den Sport. Wir fuhren mit vier Superbikes in den Schwarzwald zur ehemaligen Bergrennstrecke Schauinsland und danach direkt auf den Anneau du Rhin. MO-Teamfahrer Kevin Wahr startete mit einer Wild Card in der Moto3-Klasse am Sachsenring –und vieles mehr

Weitere Themen:

 

BMW F 800 GS und F 700 GS, Horex VR6, Breganze SF 750, MV Agusta Brutale 675, Honda VFR 1200, Reifentest-Finale, Beta Evo und KTM Freeride, Kawasaki W 650/800, Klassische Motorrad-Jacken uvm.


2012-09 Leitartikel

Jo Soppa - Chefredakteur MO

Jo Soppa

Immer die Kleinen

Für die reale Welt. Nicht nur italienische Motorrad-Manufakturen sind für große Überraschungen gut

Ganz gleich, ob es um das Abführen von Steuergeldern oder die wichtigen Impulse für die Motorradszene geht: Auf die Kleinen ist Verlass. Oder wie es in Amerika so treffend heißt: Es sind die kleinen Leute, die die Welt am Rotieren halten. Aber was heißt schon klein, was groß? Letztlich ist das nur eine Frage der Perspektive – oder der Abgehobenheit.
Alles andere als abgehoben sind jedenfalls die Leute um Clemens Neese. MO-Lesern ist dieser Name in Verbindung mit den Wiederbelebungsversuchen rund um die Marke Horex wohl bekannt. Seit gut vier Jahren unternimmt Neese alles, um eine Motorradgeschichte auf eine Art und Weise fortzusetzen, die besonders hierzulande absoluten Seltenheitswert besitzt. Er will ein von vorne bis hinten, oben und unten vollständig neu entwickeltes Motorrad in Serie bauen. Bisweilen belächelt, bisweilen bewundert, ist ihm zumindest jetzt das Kunststück gelungen, die ersten fahrbereiten Fahrzeuge der Presse zum Test vor die Füße zu stellen. Wie es um das Projekt Horex genau steht, erfahren Sie in dieser Ausgabe ab Seite 16.
Im südlichen Nachbarland Italien sind derartige „Startups“, wie das auf Neudeutsch heißt, fast schon an der Tagesordnung. Um die Dauerhaltbarkeit dieser Neugründungen ist es nicht immer zum Besten bestellt. Aber es ist garantiert viel ansteckender Enthusiasmus mit im Spiel, der doch stets neue Geldgeber aktiviert, wenn so einem Projekt mal wieder die finanzielle Puste ausgeht.
Sehr erstaunlich ist da etwa die Entwicklung, die MV Agusta seit dem Ableben des Seniorchefs Claudio Castiglioni genommen hat. Inzwischen führt sein Sohn Giovanni die Geschäfte, und der scheint mit seinen ausnahmsweise einmal kühl kalkulierten Plänen so schlecht nicht zu liegen. Mit der neuen Dreizylinder-Generation will man jetzt mit günstigen Preisen, moderner Fertigungstechnik und rigider Qualitätskontrolle auf die Stückzahlen kommen, die der ruhmreiche Markenname verdient hat. Wie sich die aktuell günstigste MV Agusta, nämlich die 675er Brutale, im ureigenen Motorradrevier aufführt, sagen wir Ihnen in diesem Heft.
Und weil Italien immer eine Reise wert ist, bleiben wir gleich dort. Guido Kupper und Andreas Güldenfuß besuchten eine ganz kleine Firma, die sich dem Geist der ehedem großen, kleinen Marke Laverda verpflichtet sieht. Die Namensrechte von Laverda liegen in den Händen des Piaggio-Konzerns, und die scheinen mit ihren anderen Motorradmarken Aprilia und Moto Guzzi genügend Baustellen zu haben. Neue Laverdas sind derzeit also pures Wunschdenken. Also gaben die getreuen Laverda-Fans ihrem neuen Motorrad einfach den Namen des Ursprungsorts: nämlich Breganze. Dabei spielte ihnen der Zufall in die Hände. Sie konnten ein Ersatzteillager mit alten Komponenten der zuletzt produzierten Motorengeneration übernehmen. Dieser Rohstoff reicht für eine Kleinserie, die selbstverständlich ihren Preis hat. Wie das Motorrad für ausgesuchte Liebhaber aussieht und wie es sich fährt, offenbaren Ihnen unsere beiden Italien-Korrespondenten ab Seite 20.
Selbstverständlich zeigen wir den Branchenriesen in diesem Heft nicht die kalte Schulter, auch wenn diese, speziell jene der japanischen Provenienz, sich seit geraumer Zeit aus der öffentlichen Wahrnehmung auffallend zurückgezogen haben. Im großen Testteil haben wir uns diesmal die Honda VFR 1200 mit automatisiertem Doppelkupplungsgetriebe vorgenommen. Motorrad-High Tech, sozusagen, die in dieser Form derzeit einzigartig am Markt ist. Ob der ganze Aufwand dazu angetan ist, tatsächlich die Freude am Motorradfahren ein Stück weiter zu befördern, sagen wir frank und frei ab Seite 62.
Zurück zu den Wurzeln der Fahrfreude hieß es dagegen für Testchef Guido Kupper. Die ganze Saison über kniete er sich zusammen mit dem Testteam in den großen Reifentest. An der entscheidenden Schnittstelle zwischen Asphalt und Motorrad spürte er im Spannungsfeld zwischen Haftung, Kurvenfreudigkeit und Rückmeldung mit geschärften Sinnen die idealen Reifenpaarungen auf. Seine Endergebnisse erwarten Sie in dieser MO-Ausgabe.
Schließlich möchte ich Ihre Aufmerksamkeit noch auf eine ganz besondere Veranstaltung lenken. Am ersten September-Wochenende (31. August bis 2. September) findet auf der ehemaligen Solitude-Rennstrecke bei Stuttgart wieder das Glemseck 101-Treffen statt. Dabei geht es nicht nur um Klassiker und guten alten Cafe Racer-Spirit, sondern ganz zentral um die ewig junge Art des urwüchsigen Motorradfahrens. Seien Sie dabei, ganz egal, ob sie eine große oder kleine Motorradmarke bevorzugen. Die Freude am Krad wird in jedem Falle riesig sein.

Großartige Spätsommer-Erlebnisse wünscht

Jo Soppa
Chefredakteur
 

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