2013-02 Leitartikel

Jo Soppa - Chefredakteur MO

Jo Soppa

Sechser Freuden
Je mehr Zylinder, desto mehr Bauteile. Das erhöht die Reibung, kostet Kraft und Sprit

Wer hätte das jemals gedacht. Ausgerechnet im lustfeindlichen Deutschland bauen aktuell gleich zwei Hersteller Motorräder mit fetten Sechszylinder-Triebwerken. Selten war Teil zwei dieses herrlichen Wortungetüms in seiner Bedeutung richtiger als in diesen Fällen. Sechs Zylinder in einem Motorrad, das steht seit jeher für Luxus und vor allem für technische Raffinesse. Und für ein Kapitel faszinierender Rennsport-Geschichte. Denn die beiden Doppel-Weltmeistertitel von Mike Hailwood in den Klassen 250 und 350 ccm, die er in den Jahren 1966 und 1967 auf dem Filigran-Kunstwerk von Honda Motoren-Guru Shoichiro Irimajiri errang, stehen nicht nur für eine der erfolgreichsten Rennkonstruktionen der Geschichte, sondern sind auch durch das von Volker Rauch 1967 in Clermont-Ferrand geschossene Schräglagenfoto (siehe Seite 16) zu einer Ikone des Sports und vor allem zum Sinnbild der „Magie Sechszylinder“ geworden.

Übrigens konstruierte Irimajiri dieses epochale Renngerät als blutjunger Twen. Auch die spätere CBX 1000 ist sein Werk und ebenso die trotz sportlicher Misserfolge nicht minder denkwürdige NR 500 mit ovalen Kolben und acht Ventilen pro Zylinder. 1992 schied er bei Honda wegen gesundheitlicher Probleme aus, später entwickelte Irimajiri für Sega Rennsimulationen. Wahrlich, ein bemerkenswerter Mann.

Aber auch Deutschland hat in Sachen Sechszylinder außergewöhnliche Persönlichkeiten zu bieten. Etwa Clemens Neese, dem das Kunststück zu verdanken ist, die ehrenwerte Marke Horex mit einem von Grund auf komplett neu ent­wickelten Sechszylinder wieder zu beleben. Alleine dieser unglaubliche Kraftakt verdient höchsten Respekt, auch wenn manches der vielleicht im enthusiastischen Eifer zu ehrgeizig gesteckten Ziele inzwischen korrigiert werden musste. Immerhin, die Horex VR6 ist kein Luftschloss. Sie steht bei ausgesuchten Händlern und wartet auf Probefahrer, die bereit sind, das bisher Geleistete in vollem Umfang zu würdigen.

Ungleich einfachere Entfaltungsmöglichkeiten fanden dagegen die BMW-Entwickler Heinz Hege, Wolfgang Mattes, Michael Haimerl und Dr. Georg Unterweger vor, als sie in München grünes Licht für die Umsetzung der Sechszylinder-Idee auf zwei Räder erhielten. Dass man in Bayern erfolgreich in die Breite bauen kann, zeigt seit Jahrzehnten der überaus beliebte und deshalb markentypische Boxer. Der überwältigende Zuspruch, den der bayerische Sixpack-Luxustourer inzwischen weltweit erfährt, zeigt jedoch, dass Scheuklappendenken beim Motorradpublikum keine auffällige Daseinsform mehr ist. Was im genannten Fall auch kein großes Wunder ist, schließlich steht die Marke BMW samt und sonders für Reihen-Sechszylinder, wenn auch explizit bisher im Automobilbau.

Doch genau dort drehen die Hersteller die Zylinderzahl beständig nach unten. Selbst in Oberklasse-Fahrzeugen finden sich heute kleinvolumige Vierzylinder, denen mittels Aufladung tüchtig Drehmoment und Leistung eingehaucht werden. Neueste Entwicklungen sehen sogar den Einsatz von Dreizylinder-Maschinen vor. Der Grund ist einmal mehr: Sprit sparen. Weniger Zylinder verursachen weniger Reibung. Und Reibung kostet Kraft und damit Energie.

Nichtsdestotrotz lässt sich speziell eine BMW K 1600 GT mit verblüffend geringem Benzindurst durch die Lande schaukeln. Vor allem, wenn man sich vor Augen führt, wie genüsslich versoffen noch die alten Zweiventil-Boxer am Spritfass nuckeln konnten – wenn’s mal richtig zur Sache ging.

Freuen wir uns also an der ganzen alten und neuen Sechszylinder-Herrlichkeit. Dass Dreizylinder das Motorrad-Ideal und keinesfalls nur der halbe Spaß sind, wissen die kundigen MO-Leser ohnehin schon seit etlichen Jahren.


Viel Vergnügen mit der Sixpack-geladenen Februar-Ausgabe wünscht

Jo Soppa (Chefredakteur)
 

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2013-01 Leitartikel

Jo Soppa - Chefredakteur MO

Jo Soppa

Motorrad des Jahres
Die faszinierende Ducati konnte viele MO-Redakteure nicht für sich einnehmen

Immer dann, wenn sich das Jahr dem Ende zuneigt, geht es ans Zusammenzählen. Dann wird nicht nur Kasse gemacht, sondern auch das Motorrad des Jahres gewählt. Unter Federführung der spanischen Zeitschrift „Solo Moto" hat sich ein internationaler Zusammenschluss aus Motorrad-Medien gefunden, der in gemeinsamer Abstimmung ein Motorrad ganz nach oben aufs Schild hebt. Voraussetzung für die Wahl ist lediglich, dass es sich um ein aktuell kaufbares Produkt handeln muss. Somit sind die letzten Messeneuheiten, die zwar restlos begeistern, aber eben noch nicht im Testbetrieb erprobt wurden, von der Aktion ausgeschlossen. Wenig überraschend fiel die Wahl in diesem Jahr auf die Ducati Panigale. Besonders die Kollegen in den südlichen Ländern sind Feuer und Flamme für den aufregendsten Sporttwin, den es derzeit zu kaufen gibt.
Bei der internen MO-Wahl konnte sich die Panigale dagegen nicht wie erwartet durchsetzen. Denn ganz basisdemokratisch darf jedes Redaktionsmitglied seine drei Jahres-Favoriten bestimmen, woraus dann die Redaktions-Gesamtwahl im klassischen Punkte-Auswahlsystem festgelegt wird. Und so kristallisierte sich recht schnell und überdeutlich heraus, dass im Hause MO ein Motorrad im Jahr 2012 einen ganz besonderen Eindruck hinterlassen hat: die Husqvarna 900 Nuda. Für uns ist sie so etwas wie die aktuelle, moderne Essenz eines klassischen Straßen-Motorrads. Sie ist potent, beweglich, verfügt über einen ungemein inspirierenden Motor – und sie ist vor allem in bezahlbaren Regionen angesiedelt. Eine Panigale ist da, was das Technikpaket angeht, fraglos noch faszinierender. Aber wer die Ducati nicht nur auf der Rennstrecke erleben durfte, sondern sie mit den Anforderung an ein Straßenmotorrad konfrontierte, der mag zu der Feststellung gelangt sein, dass die adrette Verpackung zwar ein hinreichender Kaufgrund sein kann, der Lustgewinn beim Fahren aber letztlich mehr wiegt. Und in diesem Punkt wird bei der wunderbar faszinierenden Ducati alles unter 100 km/h schnell zur unerträglichen Last. Sie ist eben als Rennstreckentier geboren, und nur dort fühlt sich das Motorrad auch richtig wohl. Und mit ihm sein glücklicher Besitzer, vorausgesetzt, er kann dem Motorrad eine entsprechende fahrerische Potenz entgegen halten.
Weil für uns die schöne Leichtigkeit des Motorradseins aber mindestens ebenso wichtig ist, landete auf Platz zwei zwar ein italienisches Motorrad, aber – wie im Falle der gleichfalls in Italien produzierten Husqvarna – eines ohne Lenkerstummel. Die „kleine" MV Agusta Brutale 675 begeisterte die MO-Redaktion mit feschem Design, hochwertiger Machart, tollem Fahrspaß und einmal mehr mit einem Kaufpreis, der noch mit beiden Beinen im realen Leben verankert ist.
Dass uns auch teure Motorräder mit Lenkerstummel überzeugen können, beweist unser Platz 3. Ganz lokalpatriotisch hat sich die MO-Redaktion zu einem Daumen-hoch in Richtung der für bayerische Verhältnisse nach gerade unverschämt prickelnden BMW HP4 entschieden. Ähnlich wie bei der Ducati gehen auch hier die Ansichten zum Thema Erscheinungsbild von „Knorpelfisch" bis „Traum" weit auseinander, aber wer die BMW fahren konnte, kam nicht umhin, dem derzeit leistungsstärksten Serien-Superbike trotz aller Radikalitäten auch noch in Sachen Alltagstauglichkeit Bestnoten zu attestieren. Von den schön gemachten Details der edlen HP-Version einmal ganz zu schweigen.
Soweit unsere Sicht der Dinge. Wie unsere internationalen Kollegen ihre Traummotorräder des Jahres beurteilen, erfahren Sie auf den folgenden Seiten. Zudem lassen wir die Gelegenheit nicht aus, Ihnen zu sagen, wie Sie und Ihr Motorrad bestmöglich über den Winter kommen. Und wenn Sie wissen möchten, was sich bei Moto Guzzi tut, dann sind Sie bei MO traditionell ohnehin an der richtigen Adresse.

Frohe Festtage wünscht

Jo Soppa (Chefredakteur)
 

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9ELF-Magazin 06/2012 - 01/2013

9ELF 2012-06 | 2013-01Magazin für Porsche-Enthusiasten

Vor 40 Jahren baute Porsche die ersten 500 Stück des legendären RS, um das Auto für den Rennsport zu homologieren. Damals ein alltagstauglicher Rennsport-Wagen, heute eine kostspielige Sammler-Rarität. Wir zollen dem RS Respekt, indem wir die wahre Geschichte erzählen und von der rauschenden Geburtstagsfeier beim RS Worldmeeting berichten.


Mehr in der neuen 9elf-Ausgabe 6/2012 & 1/2013

BMW Motorräder Ausgabe 44

Wieder eine neue Ausgabe prall gefüllt mit weißblauen Geschichten über die neueste Technik, Tuning, Touring, Youngtimer, Klassiker, Custombikes sowie die Menschen von und mit BMW.

Unser Schwerpunkt beschäftigt sich mit dem Thema Sportsfreunde

BMW Motorräder, Ausgabe 44


ORIG-Magazin 01-2013

orig. Klassiker und Originale - das neue Magazin für Vintage-Kultur für Männer mit Lust auf ehrliche Dinge

orig.-Magazin, Ausgabe 01.2013
Aus dem Inhalt:
  • Siziliens Targo Florio
  • Pitts Doppeldecker
  • Mercedes AMG G63
  • Fretsche-Fahrrad Unikate
  • Espresso-Maschine Faema E61
  • Brot backen
  • Schlittschuhe Ballanguard Ving
  • Speigelreflex-Klassiker
  • Framus B10
  • Thorens TD 145 S Mk.II
  • Doors of Dublin
  • Uhrmacher Grieb
  • Ciccio-Shuhe
  • …und vieles mehr

Klassik Motorrad 2013-01

Klassik Magazin - Ausgabe 01.2013 Wieder eine neue Ausgabe, prall gefüllt mit
Geschichten aus der Oldtimer-Szene

Ein ganz besonderes Motorrad steht diesmal im Vordergrund. Dahinter steckten vor allem die Bayern Toni Mang und Sepp Schlögl, deren 250er SMZ seiner Zeit weit voraus war. Ähnliches gilt für Moto Cross-Maschinen der Marke WABEHA, die sich drei Herren im Schwäbischen einst gebaut hatten. Otto Walz, das „WA" im Markennamen, hat sich ein Exemplar perfekt restauriert. Und was er und seine Partner Fritz Betzlbacher und Georg Hauger noch probiert hatten, finden Sie exklusiv im neuen Heft.


Quad Magazin 2013-01

Quad Magazin 2013-01Die neue Ausgabe von Quad Magazin ist randvoll mit interessanten Themen und Neuigkeiten im Handel erhältlich.

Themen sind unter anderem:

  • Goes G 225S
  • Arctic Cat Mud Pro
  • Renault Twizy
  • Arctic Cat TRV 1000i EFT
  • Yamaha Grizzly 700 EPS
  • QJC-Can-Am Renegade 1000
  • SMC Jumbo J-Max 700 4x4
  • Arctic Cat Wildcat
  • Explorer Rancher 525 4x4
  • uvm.

Weitere Infos zur Ausgabe hier


Motorrad Jahrbuch 2013

Motorrad Jahrbuch 2013Übersicht Motorrad-Markt 2013:

  • Alle Daten
  • alle Preise im Vergleich plus Reifenkatalog
  • Firmenporträts
  • Kindermotorräder
  • Gespanne
  • Elektro-Bikes
  • vieles mehr

2012-12 Leitartikel

Jo Soppa - Chefredakteur MO

Jo Soppa

Vorteilsnehmer
Für den Schnäppchenkauf fahren manche Schlauberger hunderte Kilometer weit

Es mag bei genauem Hinsehen fies und unmoralisch aussehen, aber auf der persönlichen Vorteilnahme basiert unser Gesellschaftssystem. Stellen Sie sich etwa ein Fußballspiel vor. Der Verteidiger verstolpert den Ball und legt die Pille in seiner Torheit dem Angreifer passgenau vor die Füße. Der bräuchte nur noch einzuschieben, tut es aber nicht. Er entscheidet sich ganz anders. Aber was würden die versammelten Experten sagen und vor allem zetern, würde der Stürmer-Star den Ball dem verdutzten Verteidiger zurückspielen, weil ihm ein derart billig geschenktes Tor viel zu unsportlich wäre?
Das öffentliche Leben ist voller Vorteilnehmer. Da hätten wir aktuell einen Kanzler-Kandidaten, der sein vom Bürger auferlegtes Staatsdiener-Amt samt gewonnener Popularität dazu nutzt, um seine private Schatulle kräftig aufzufüllen. Das steht mir zu, sagen auch all jene, die an die Fleischtöpfe der vermeintlich wohlhabenden Gesellschaften drängen, weil sie im Buschfunk hörten, dass es dort „money for nothing" oder sogar satte Prämien fürs bloße Kinderkriegen gäbe.
Für die in Wohlstand Aufgewachsenen sehen die Vorteilnahmen schon viel differenzierter aus. Da kuschelt sich die leibhaftige Brigitte-Familie ins voll gepanzerte 400-PS-SUV, weil damit das Überleben der Sippschaft in der Rush-Hour aussichtsreicher ist als im klapprigen Kleinwagen.
Wie bescheiden nehmen sich dagegen die Vorteilsmöglichkeiten des Motorradmenschen aus. Seit ein paar Jahren klammert er sich ans ABS wie an den letzten rettenden Strohhalm der Menschheit. In dicker „Dynamik-Motorisierung" plus Antischlupf-Regelung, dazu heizbare Griffe und dynamisch-automatisch einreguliertem Fahrwerk sieht er weitere Möglichkeiten zur Vorteilnahme im Straßenverkehr. Wie früher im Krieg. Die bessere Waffe soll über Sieg und Niederlage die Entscheidung bringen.
Vorteile sucht der ausgebuffte Endkunde auch lange, bevor es mit dem Motorradfahren los geht. Da wird der lokale Händler mit Fragen nach Stärken und Schwächen des angepeilten Wunschmodells nur so gelöchert und somit seiner kostbaren Arbeitszeit beraubt, nur um nachher mit gefestigter Kaufabsicht im Internet nach dem günstigsten Angebot Ausschau zu halten. Steht dann der erste Garantiefall an, scheut der Schlauberger selbstverständlich den weiten Weg zum Schnäppchenhändler, bei dem er sein Rad gekauft hat. Die Probleme soll jetzt selbstredend der lokale Händler aus dem Weg räumen, schließlich ist der gute Mann Vertragshändler der Marke.
In unserem Nachbarland Italien herrscht in dieser Beziehung übrigens noch eine ganz andere Kultur. Dort ist es nach wie vor üblich, soweit möglich alles direkt am Ort einzukaufen. Ein Heer von Klein- und Kleinst-Händlern zieht sich wie ein dicht gewebter Teppich übers Land. Der Hinterhof-Fachmann ist dort noch respektiertes Bindeglied im Gesamtsystem und nicht aus der Zeit gefallenes Überbleibsel im modernen Mahlstrom der auf Effizienz und Stückzahl bedachten Marketing-Wunderwelt.
Mit Vorteilnehmern haben auch wir es als Macher einer Zeitschrift zu tun. Da werden wohlfeile Testerworte und schön gefärbte Prädikatsurteile erwartet, die sich geschickt in kostenlose Werbung für das Produkt ummünzen lassen. Und der Kunde will dann wiederum die Prädikatsware zum einmaligen Rabattkurs.
Sie sehen, irgendwann beißt sich die Katze immer in den Schwanz. Deshalb plädiere ich an dieser Stelle einmal für unseren – theoretischen – Stürmerstar. Spielen Sie den Ball zurück. Seien Sie sportlich. Es bringt keinen Vorteil, aber ein gutes Gefühl. Und das wiegt mehr als alle Kletterkünste zwischen persönlichem Rüstungswahn und geldwerter Ausgebufftheit.
Zurecht werden Sie jetzt fragen, welche Vorteile dieser komische Chefredakteur einer Motorradzeitschrift denn so übers Jahr einstreicht. Kann ich Ihnen sagen: Er braucht nicht unbedingt ein eigenes Motorrad zu kaufen. Er kann seine Fahrten von der Steuer absetzen, und er bekommt – sofern er das möchte – beim Kauf einer Ware Presserabatt. Aber ich darf Ihnen versichern, dass ich all das seit jeher sehr sportlich angehe.

Viel Vergnügen mit Deutschlands offen und herzlicher Zeitschrift für bestmögliche Motorradkultur wünscht

Jo Soppa (Chefredakteur)
 

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Motorrad-Magazin MO 2012-12

Motorrad Magazin MO, Ausgabe 2012-12

Leitartikel: Vorteilsnehmer: Für den Schnäppchenkauf fahren manche Schlauberger hunderte Kilometer weit

Eine neue Ausgabe mit vielen spannenden Geschichten rund ums Zweirad. In unserem großen Extrateil geht es um die modernste Version in Gestalt der leistungsstarken KTM Duke 690 ebenso wie um die Entwicklung der BMW-Eintöpfe, deren Ableger in der neuen Husqvarna Strada und den legendären Japan-Single aus der Yamaha SR 500. Der darf bei uns allerdings in einer hinreißenden Sportversion richtig Rabatz machen.



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