Motorrad Testbuch 2013

Motorrad Testbuch 2013Motorrad Testbuch - Das Original seit 1983

Mit dem Test-Jahrbuch 2013 erhalten Sie mehr als nur einen umfassenden Überblick auf das laufende Motorradangebot.
Ein übersichtlich-kompaktes Testprofil sagt Ihnen klipp und klar, was Sie vom jeweiligen Wunschmotorrad erwarten können und was nicht.

9ELF-Magazin 03-2013

9ELF-Magazin - Ausgabe 03.2013Magazin für Porsche-Enthusiasten

9ELF beginnt dort, wo andere Automobil-Magazine mit dem Thema Porsche aufhören. Fundiert recherchiert, opulent bebildert und hochwertig ausgestattet, präsentiert 9ELF die faszinierende Technik, Geschichte und Fahrdynamik der Sport- und Rennwagen aus Zuffenhausen. Hintergrundberichte über Porsche und seine Rennsport-Aktivitäten, neues aus dem Service- und Zubehör-Markt sowie aktuelle Nachrichten machen 9ELF zum unverzichtbaren Medium für alle Porsche-Enthusiasten.


Mehr in der neuen 9elf-Ausgabe 3/2013

2013-06 Leitartikel

Jo Soppa - Chefredakteur MO

Jo Soppa

Fruchtbar normal
Traditionelle Motorradwerte stehen derzeit im Mittelpunkt der Interessen

Vor 15 Jahren hieß das Zauberwort innerhalb der Motorrad-Branche „Spezialisierung". Unverwässerte Konzepte waren gefragt, jede anvisierte Zielgruppe sollte bestmöglich glücklich gemacht werden. Den supersportlichen Fahrern gaben die Werke renntaugliches Material, den Geländefreunden echte Wettbewerbsware, und den Chopperfans wollten die Hersteller den kostspieligen Gang zum Customizer von vorneherein ersparen. Keine Kompromisse, das war die Devise unter den Produktplanern.
Diese an und für sich einleuchtende Vorgehensweise beim Motorradbauen hat sich in letzter Zeit gewandelt. Nutzerfreundliche Breitbandigkeit steht im Fokus. Die Werke möchte die Kundschaft nicht mit allzu angeschärften und möglicherweise auch überschärften Gerätschaften verunsichern – und damit letztlich vom Kauf abschrecken. Denn jedes spezielle Motorrad ist zugleich eine glasklare Gebrauchsanweisung an den Besitzer. Doch unverrückbar vorformulierte Nutzungsanleitungen verstärken nur den Stress. Dabei möchte die überwiegende Zahl der „Best Ager", die sich heute noch in den Motorradsattel schwingen, ihre rare Freizeit entspannend und genussvoll investieren.
An den Modellprogrammen der Hersteller lässt sich dieser Wandel ablesen. Etwa bei KTM. Ursprünglich waren die Österreicher eine Spezialistenmarke reinsten Wassers. Harter Offroad-Sport und KTM gehörten fest zusammen. Doch seit man vor einigen Jahren begann, sich dem gemeinen Motorradpublikum mit entsprechend abgemilderten Modellen zu öffnen, brummt es in Mattighofen. KTM gehört derzeit zu den Gewinnermarken am schwierigen Motorradmarkt.
Auch bei BMW hat man konsequent an den Stellhebeln hantiert, und die noch vor Jahren in Visier genommene Sparte der echten Offroader ohne sentimentale Anflüge ins Aus befördert. Die erst kürzlich zugekaufte Geländesportmarke „Husqvarna" hat man quasi an KTM-Boss Pierer verschenkt, der seinerseits nun gleich den Stecker im italienischen Werk gezogen hat, weil ihm zwar der Markennamen taugte, die Gepflogenheiten vor Ort aber wohl für seine weiteren Pläne weniger geschmeckt haben.
Ein deutlicher Indikator für den Wandel der Motorradgeschmäcker ist auch der deutliche Rückgang supersportlicher Straßenmotorräder im Verkauf. Nach derzeitigen Erkenntnissen darf gezweifelt werden, ob sich heute BMW noch einmal zum Bau eines reinrassigen Superbikes durchringen würde. Wohl eher nicht.
Ein Trend ist erkennbar. Dieser Trend heißt Tradition, womit sich der nachhaltige Erfolg von BMW-Boxern und auch von Harley-Davidson erklären lässt. Auf dieser Schiene wird es für alle Hersteller in den nächsten Jahren in Europa mit Elan weiter gehen. Selbst Honda bekennt sich wieder zu seinen Wurzeln, wie die klassisch gezeichnete CB 1100 im großen Test in dieser Ausgabe unter Beweis stellt.
Spektakuläre Leistungsdaten waren gestern, heute lässt man sich wieder vom Zauber schöner Kühlrippen beeindrucken.

Viel Vergnügen mit der MO-Juni-Ausgabe wünscht

Jo Soppa (Chefredakteur)
 

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Motorrad-Magazin MO 2013-06

Motorrad Magazin MO, Ausgabe 2013-06

Leitartikel: Fruchtbar normal. Traditionelle Motorradwerte stehen derzeit im Mittelpunkt der Interessen

Eine neue Ausgabe, wieder prall gefüllt mit interessanten Themen zum Thema Zweirad. Ein frisches, frühsommerliches Heft, das anmacht, mit dem Motorrad unterwegs zu sein. Zum Beispiel einer Endurotour. Wenn's mit Enduro-Großkalibern ins Unterholz geht, fallen Späne. Wir sagen, was sonst noch passiert, wenn man sich auf das Abenteuer-Versprechen von KTM, Honda, BMW, Triumph und Yamaha einlässt


2013-05 Leitartikel

Jo Soppa - Chefredakteur MO

Jo Soppa

Unter Strom
Die eigene Tankstelle auf dem Dach. Ein verlockender Gedanke

Zum ersten Mal stellen wir in einer MO-Ausgabe im großen Stil ein Motorrad mit Elektroantrieb vor. Motorrad meint in diesem Fall: ein richtiges Motorrad. Denn wir sprechen von einer maximalen Antriebsleistung von guten 50 PS, wobei die guten, alten Pferdestärken im Angesicht der modernen Akkupower wirklich deplaziert erscheinen. Nie waren Kilowatt so wertvoll wie heute.
Es überrascht nicht, dass dieses neue und vor allem käufliche Elektro-Kraftrad von einem Hersteller kommt, der bislang nichts mit der Motorradszene zu tun hatte. Zero nennt sich die amerikanische Marke und Andreas Güldenfuß konnte die Neuheit ausgiebig testen. Seine Eindrücke lesen Sie ab Seite 38.
Nun propagieren Zeitgenossen, die fortwährend die Erde vor der Menschheit retten möchten, den möglichst flächendeckenden und vor allem zwingend vorgeschriebenen Gebrauch emissionsfreier Fahrzeuge. Motorräder wie die neue Zero sind der Beweis, was geht, aber auch Fingerzeig, was nicht geht. Konzeptionsbedingt sind „primitive" Fahrzeuge, wie es Motorräder von Haus aus sind, für elektromotorischen Antrieb sehr viel besser geeignet als die heutzutage zu wahren Komfort-Trutzburgen hochgerüsteten Autos. Nicht von ungefähr spricht niemand von Elektro-Lastwagenverkehr. Angesichts der bestehenden Akkutechnologie ist das weit in die Zukunft gerichtetes Wunschdenken. Millionenfache Realität sind dagegen schon lange Elektro-Fahrräder, die so genannten Pedelecs.
Alle Umweltretter und Freunde der Erde sind also hiermit herzlich eingeladen, vom Auto aufs elektrifizierte Zweirad umzusteigen.
Tatsächlich ist es ein verlockender Gedanke, mit den eigenen Sonnenkollektoren auch noch eine private Tankstelle fürs Fahrvergnügen zu haben. Und auch wenn für manche Kollegen in der Redaktion ein leise vor sich hinsurrendes Elektrokrad dem Untergang des Abendlands gleichkommt, könnte ich mich mit dieser dezenten Art der Fortbewegung leicht anfreunden. Denn klangvolle Motorräder, deren Arbeitsgeräusch auch einen akustischen Genuss darstellt, sind ohnehin die Ausnahme von der Regel. Eine im Standlauf vor sich hin tuckernde Guzzi Falcone vielleicht, ein schnuffelnder Harley-Twin, eine zum goldfarbenen Trompetenstrahl ausgedrehte Boxer-BMW mit halboffenen Tüten vielleicht. Aber sonst? Das kranke Scheppern einer Ducati-Trockenkupplung vielleicht? Oder gar das nervtötende Kreischen einer in den Begrenzer hochgedrehten Vierzylinder-Sirene? Nein danke, für mich wäre das nicht unbedingt ein Verlust in der Hörlandschaft.

Klangvolle und
erlebnisreiche Motorradtage wünscht

Jo Soppa (Chefredakteur)
 

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Motorrad-Magazin MO 2013-05

Motorrad Magazin MO, Ausgabe 2013-05

Leitartikel: Unter Strom. Die eigene Tankstelle auf dem Dach. Ein verlockender Gedanke

Wieder eine neue Ausgabe mit informativen Geschichten rund ums Motorrad. Rechtzeitig zum Saisonbeginn haben wir folgende neue Modelle für Sie getestet: BMW R 1200 GS, Ducati 1199 Panigale R, Zero-Elektro-Motorräder, Aprilia Caponord 1200, Harley-Davidson Softail Breakout. Außerdem einen großen Spezialteil zum Thema Reifentechnik. Alles zum Stand der Technik, dazu testeten wir neue Modelle von Dunlop und Michelin


Klassik Motorrad 2013-03

Klassik Magazin - Ausgabe 03.2013 Wieder eine neue Ausgabe, prall gefüllt mit
Geschichten aus der Oldtimer-Szene

Wieder eine ganz besondere Ausgabe mit vielen Szeneberichten und Reportagen rund um das Thema Oldtimer und Youngtimer. Außerdem großes Harley-Davidson-Spezial. Seit 110 Jahren baut der amerikanische Hersteller ununterbrochen Motorräder. Seine Firmengeschichte war nie langweilig, geprägt von Rekordumsätzen und Beinahe-Pleiten. Was Sie unbedingt über die Motor Company wissen müssen.


H-D 2013 - Breakout und Street Bob Special Edition

Ende März stellte Harley-Davidson die neue Breakout und eine Special Edition der Street Bob für das Modelljahr 2013 vor. Ergänzend zum Artikel in der MO Motorrad Magazin Ausgabe 05-2013 weitere Bild-Eindrücke der beiden Modelle.

Harley-Davidson Breakout 2013

 Harley-Davidson Breakout

Harley-Davidson Street Bob SE

 Harley-Davidson Street Bob Special Edition

 

Harley-Davidson Breakout (FXSB)

Mit der Breakout wird die Breitreifen-Tradition der bis 2011 produzierten Rocker fortgeführt. Im MO Motorrad Magazin, Ausgabe 05-2013 berichten wir ausführlich über den neuen langgestreckten amerikanischen Cruiser mit 240er Hinterreifen auf 18-Zoll Alugussfelge und 21-Zoll Vorderrad mit 130er Bereifung. Hier ein paar weitere Eindrücke zur 2013er Harley-Davidson Breakout.


Technische Daten Harley-Davidson Breakout
Motor: 4-Takt, 45°-V-2-Zylinder, luftgekühlt
Hubraum: 1690 ccm
Leistung: 75 PS (55 kW)
Getriebe: 6-Gang, Zahnriemen
Bremsen v/h: ABS, hyd. Scheibe, Ø 292 mm
Fahrwerk v/h: Telegabel, Ø 49 mm, 117 mm Federweg/ zwei Federbeine 79 mm
Bereifung v: 130/60-21"
Bereifung h: 240/40-18"
LxBxH: 2.445 x 915 x 1.040 mm
Radstand: 1.710 mm
Sitzhöhe: 660 mm (ohne Fahrer)
Leergewicht (trocken): 322 kg
Radlastverteilung v/h: 143 kg / 179 kg
Tankinhalt (Reserve): 18,9 l (3,8 l)

Harley-Davidson

 

Bezugsadresse:

Harley-Davidson Germany GmbH
Konrad-Adenauer-Str. 3
D-63263 Neu-Isenburg

 

Telefon +49 (0)180 300 1340
www.harley-davidson.de


 Fotos: Harley-Davidson


Harley-Davidson Street Bob Special Edition (FXDBA)

 Im Rahmen einer Sprecial Edition verpasste  Harley-Davidson

Technische Daten Harley-Davidson Street Bob Special Edition
Motor: 4-Takt, 45°-V-2-Zylinder, luftgekühlt
Hubraum: 1690 ccm
Leistung: 77 PS (57 kW)
Getriebe: 6-Gang, Zahnriemen
Bremsen v/h: ABS, hyd. Scheibe, Ø 292 mm
Fahrwerk v/h: Telegabel, Ø 49 mm, 127 mm Federweg/ zwei Federbeine 80 mm
Bereifung v: 100/90-19"
Bereifung h: 160/70-17"
LxBxH: 2.35 x 940 x 1.285 mm
Radstand: 1.630 mm
Sitzhöhe: 680 mm (ohne Fahrer)
Leergewicht (trocken): 305 kg
Radlastverteilung v/h: 135 kg / 170 kg
Tankinhalt (Reserve): 17,8 l (3,4 l)

Harley-Davidson

 

Bezugsadresse:

Harley-Davidson Germany GmbH
Konrad-Adenauer-Str. 3
D-63263 Neu-Isenburg

 

Telefon +49 (0)180 300 1340
www.harley-davidson.de


 Fotos: Harley-Davidson
Quad Magazin Titel 2013-02

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Einen ausführlichen Bericht finden sie in der MO Motorrad Magazin Ausgabe 05-2013

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BMW Motorräder Ausgabe 45

Wieder eine neue Ausgabe prall gefüllt mit weißblauen Geschichten über die neueste Technik, Tuning, Touring, Youngtimer, Klassiker, Custombikes sowie die Menschen von und mit BMW.

Boxer und Roadster gehören zusammen wie die Kirche und der Papst. Und entweder man glaubt dran oder nicht. Wir zeigen zehn individuelle Glaubensbekenntnisse zum Schwärmen und zum Nachbauen. Unser großer Themen-Schwerpunkt

BMW Motorräder, Ausgabe 45


2013-04 Leitartikel

Jo Soppa - Chefredakteur MO

Jo Soppa

Nicht alles ist ein Auto
Selbst Alfred Bajohr hätte an der neuen BMW GS seine Freude gehabt

Königswellen-Ducatis waren seine Leidenschaft, auch an Guzzi-Twins hat er sich erfolgreich versucht. Alfred Bajohr selig wurde bei seinen Besuchen in der Redaktion nie müde, den Anwesenden seine Sicht der Motorradwelt um die Ohren zu hauen. Ein Satz von ihm blieb mir besonders im Gedächtnis: „Alles, was mehr als 200 Kilogramm wiegt, das wäre besser ein Auto geworden."
Zugegeben, Vollblut-Techniker Bajohr sah sämtliche Motorrad-Entwicklungen mit den Augen des Sportfahrers. Aber im Grunde hat er zweifellos recht. Ein leichtes Motorrad lässt sich in allen Bereichen müheloser bewegen, und was sich einfacher fahren lässt, das ist letztlich auch das bessere, weil fahraktivere und damit auch sicherere Konzept.
Mit seiner Lieblings-Marke Ducati wäre Bajohr heute bestimmt versöhnt. Ein radikales Konstrukt wie die Panigale hätte exakt seinen Geschmack getroffen, und weil er stets ein Freund der einfachen, effizienten Lösungen war, hätten ihm ganz besonders die aktuellen Monster-Typen gefallen. Geballte Kraft aus einem luft-ölgekühlten Zweizylinder und ein fahrbereites Gewicht von knapp über 180 Kilogramm. Selbstverständlich hätte es Bajohr in den Fingern gejuckt, dem Motor zusätzlich noch ein paar Pferdestärken zu entlocken, und gewiss hätte er noch ein paar Pfunde zum Abspecken gefunden.
Kürzlich fuhr ich mit der neuen BMW R 1200 GS. Nach Bajohrs Formel also ein Auto, weil mit vollem Tank und der heute üblichen Luxusausstattung 246 Kilogramm schwer. Doch bereits beim rückwärtigen Herausbugsieren aus der Parknische machte das Motorrad einen angenehm harmonisch ausbalancierten Eindruck. Keine Spur von Kippeligkeit oder kopflastiger Betonschwermut – Stichwort Moto Guzzi Stelvio – die einem das Gefühl vermittelt, bereits bei geringstem Schwenken des Motorrads aus der Lotlinie gäbe es kein Halten mehr.
Wenig überraschend auch, dass die neue GS beim Fahren alles richtig macht. Ein Motorrad zum Draufsetzen, wohlfühlen und viel Freude haben. Auch das vom Kollegen Maik Schwarz in einer Vorabwarnung kritisierte, weil in den kleinen Gängen laut zu schaltende Getriebe, empfand ich auf meiner Runde nicht als lästig oder gar störend. Die neue Ölbadkupplung produziert jetzt eben die von so gut wie allen anderen Motorrädern bekannte Restschleppkraft beim Ausrücken. Der erste Gang rastet deshalb mit einem Schaltschlag ein. Dieser akustische Makel hat allerdings auch einen Vorteil: Der erste Gang rastet jetzt auch wirklich ein und steht nicht unentschlossen widerwillig an, wie das oft bei den BMWs mit der bisher verbauten Einscheiben-Trockenkupplung beim Ampelstart der Fall war.
Bajohr hätte das Paket der Bayern jedenfalls gefallen, denn als Motortuner war er auch ein Freund spontan zupackender Zweizylinder. Und der neue Wasser-Boxer der GS schnalzt jetzt auch wegen der spürbar reduzierten Schwungmasse eine ganze Kante sehniger los, als das bislang bei der GS der Fall war.
Eines sollte auch nicht vergessen werden. Eine R 1200 GS ist ein wirklich großes Motorrad. Stellt man da heute einen alten Zweiventiler daneben, etwa eine R 100, dann sieht der Oldie im Schatten der GS schmächtig wie eine 500er aus. Und so eine nackte R 100 war seinerzeit auch kein Federgewicht, sondern brachte fahrbereit 220 Kilogramm auf die Waage.
Das Schielen auf den reinen Gewichtswert ist deshalb auch nur die halbe Wahrheit. Viel wichtiger ist, wie die Pfunde rund ums Motorrad verteilt sind. Und in dieser Beziehung gibt es heute im konstruktiven Ansatz einen wesent-lichen Unterschied zu früheren Zeiten. Damals gab es in aller Regel bereits einen fertigen Motor, um den ein Fahrgestell gestrickt wurde. Heute wird das ganze Motorrad vom Fahrer ausgehend gewissermaßen von innen nach außen gedacht und geplant. Die neue GS ist dafür ein gutes Beispiel. Um etwa die Sitz-position bestmöglich zu gestalten, war es von Anbeginn ein Planungsziel, den Motor kompakter und kürzer zu entwerfen. Nur mit derartiger Konsequenz lassen sich außergewöhnliche Ergebnisse erzielen. Bei Ducati, bei BMW und selbstverständlich auch bei jeder anderen Motorradmarke.

Viel Vergnügen mit unserem April-Saison-Eröffnungs-MO und unserem Themenschwerpunkt „Leichtbau" wünscht

Jo Soppa (Chefredakteur)
 

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