Klassik Motorrad 2013-06

Klassik Magazin - Ausgabe 06.2013 Wieder eine neue Ausgabe, prall gefüllt mit
Geschichten aus der Oldtimer-Szene

Wieder eine neue Ausgabe mit vielen spannenden Geschichten rund ums Thema Oldtimer und Youngtimer. Neues aus Indien: Royal Enfield präsentiert ein Sportmotorrad, die Continental GT, die Sieger im Klassik Motorrad Sidecar Cup, Vier-in-eins-Auspuff von Harris. Und vieles, vieles mehr.


BMW Motorräder Ausgabe 47

Weiss-blaue Geschichten über die neueste Technik, Tuning, Touring, Klassiker, Youngtimer sowie über die Menschen mit und von BMW. Die neueste Ausgabe "BMW Motorräder Nr. 47"

BMW Motorräder, Ausgabe 47

2013-10 Leitartikel

Jo Soppa - Chefredakteur MO

Jo Soppa

Vorbildlich
Glemseck 101. So heißt der Glücksfall für die europäische Motorradszene

In Deutschland hört man das nicht gerne: Die Motorisierung begann mit dem Motorrad, nicht mit dem Auto. Und das erste Auto des kleinen Mannes waren weder das Goggomobil noch der VW Käfer, sondern der Beiwagen am Motorrad. Die Zweiradszene ist die vitale Pionierlandschaft der technischen Entwicklungen, und es überrascht bei genauer Betrachtung nicht, dass sich daran bis heute nichts geändert hat.
Während die Autobranche seit Jahren krampfhaft versucht, ihre technisch völlig überladenen Konzeptionen halbwegs zukunftsfähig zu machen, ist das Elektrozweirad schon längst als funktionstüchtige Realität millionenfach im Alltag angekommen. Zugegeben, diese asketischen Elektro-Fahrräder finden die wenigsten Big Biker besonders prickelnd. Seit den sechziger Jahren wird die deutsche Motorrad-Szene in erster Linie von Spaßfaktor und persönlichem Lustgewinn befeuert. Seit aber eine unselige Allianz aus Politik und Geldwirtschaft immer höhere Schuldenberge aufhäuft und alle darauf hoffen, dieser gewaltige Finanzturm möge an einem möglichst fernen Sankt Nimmerleinstag an seinem Sockel abbrechen und im Weltall des frommen Wunschdenkens verschwinden, ist vielen klar geworden, dass Gigantomanie eine sehr dunkle Kehrseite hat.
Diese Erkenntnis ist auch bei den Herstellern angekommen. Nachdem es im Motorradbau ebenfalls immer gemäß der alten Formel „größer, schneller und weiter" voran ging, ist in letzter Zeit eine deutliche Tendenz in Richtung „gesunde Mitte" erkennbar. Neu ist das nicht. Motorräder, die eine attraktive Mischung aus Kosten und Fahrfreude darstellen, sind seit jeher Renner im Verkauf. Erstaunlicherweise schien diese Sichtweise im Zuge einer zunehmenden Spezialisierung und damit Radikalisierung der Konzepte etwas aus dem Fokus geraten zu sein. Doch inzwischen gibt es nicht nur eine Kawasaki ER-6, Yamaha XJ6, BMW F 800 oder Suzuki Gladius, sondern auch attraktive Offerten wie KTM Duke 390 oder Honda CB 500 R. Motorräder, die in der preislichen Größenordnung von 5000 Euro angesiedelt sind und einmal mehr beweisen, dass Gutes nicht teuer erkauft sein muss. Den großen Test der neuen Honda CB 500 R finden Sie in dieser MO-Ausgabe ab Seite 50.
Bewegung ist auch in die Imagekultur rund ums Motorrad gekommen. Nachdem Marketing-Experten jahrelang nichts Besseres wussten, als den Handel aus den Innenstadtlagen auf die grüne Wiese in möglichst sterile Neubauten abzudrängen, setzt sich so langsam die Erkenntnis durch, dass es keine schlechte Idee wäre, das Motorradthema wieder näher an die Menschen heranzutragen.
Früher war der lokale Rennsport eine Plattform für Motorradwerbung. Doch die kleinen Veranstaltungen, wo man als neugieriger Normalo für kleines Eintrittsgeld Rennluft schnuppern und die Faszination Motorradtechnik erleben konnte, wurden von Umweltaktivisten und sonstigen Umerziehern abgewürgt. Die Motorrad-Hersteller flüchteten in hässliche und abgelegene Großarenen, die auf unbedarfte Interessierte den Charme einer Haftanstalt ausüben und dazu nur über teures Geld zu betreten sind. Positive Vibes sehen anders aus.
Unglaublich positive Schwingungen konnte indes jeder Neugierige spüren, der am ersten September-Wochenende bei freiem Eintritt zum Leonberger-Glemseck – gelegen an der ehemaligen Solitude-Rennpiste – pilgerte. Durch eine fast schon wundersam zu nennende Verkettung glücklicher Umstände wurde dort zum achten Mal das Glemseck 101-Festival zelebriert.
Ausgehend von einem Treffen für Cafe Racer, hat sich daraus ein Motorrad-Meeting für alle entwickelt, bei dem eines ganz besonders stimmt: der Motorradspirit. Aus diesem Grund waren auch Markengrößen wie Suzuki, Vespa, Triumph, BMW, Harley, Royal Enfield, KTM, Norton, Victory, Kawasaki, Metzeler und Nolan-Helme „am Eck". Anfassen, schauen, staunen, riechen, ausprobieren. So muss das sein. Für mich ist Glemseck 101 die wichtigste Motorradveranstaltung in Europa. Denn sie ist schon jetzt das neue Leuchtfeuer und hat überragende Signalwirkung. Gute 50000 Motorrad-Interessierte waren dabei. Lesen Sie unseren großen Report ab Seite 86.

Viel Vergnügen mit Ihrer Oktober-MO wünscht

Jo Soppa (Chefredakteur)
 

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Motorrad-Magazin MO 2013-10

Motorrad Magazin MO, Ausgabe 2013-10

Leitartikel: Vorbildlich. Glemseck 101. So heißt der Glücksfall für die europäische Motorradszene

In unserem September-Heft zeigten wir Ihnen die ersten Bilder der neuen Indians, inzwischen konnten wir sie schon fahren, die drei neuen, herrlichen Modelle. Es sind wirkliche Motorräder für Männer, dem Schwerpunktthema dieser Ausgabe


ORIG-Magazin 04-2013

ORIG.-Magazin 04.2013

Die Ausgabe 4/2013 ist im Handel

Lifestyle ist uns wurscht. Wir haben einfach Freude an klassisch gutem und inspirierend originellem Zeug: Analoge Fotoapparate (es muss nicht immer Leica sein...), schöne Fahrräder (man kann sich auch ohne Singlespeed plagen...), Autos aus der goldenen Schmiernippel-Ära (nicht schon wieder der Flügeltüren-Mercedes...), analoges HiFi (und, ja, es gibt noch andere als Accuphase und McIntosh...), dazu Hintergründiges, Sachverständiges und spitzfindig Anregendes aus Handwerk, Kultur und Lebensart.

Dafür machen wir "orig." – Das Magazin für Klassiker und Originale. Ab sofort auch im Abonnement


2013-09 Leitartikel

Jo Soppa - Chefredakteur MO

Jo Soppa

Vorpreschen
Bradl in Fahrt. Vielleicht
kommt bald der erste deutsche MotoGP-Sieg

Passend zu unserem Titelthema „Soulful Racing" preschte Stefan Bradl aus Augsburg beim Amerika-Grand Prix mit seiner Honda prompt aufs Podium. Vor ihm Marc Marquez aus Mallorca, hinter ihm der Italiener Valentino Rossi. Seit Walter Zellers Tagen, als der Bayer auf seiner Königswellen-BMW den Vizetitel einfuhr (1956), ist dieses Resultat das beste eines deutschen Teilnehmers in der „Königsklasse" des Motorrad-Rennsports.
Kenner der Materie werden jetzt zwar an den Sieg von Edmund Czihak beim Nürburgring-GP anno 1974 mit einer aufgebohrten Yamaha
TZ 350 erinnern, doch diese Triumphfahrt fand bekanntlich ohne Teilnahme der internationalen Fahrerelite statt, weil diese die alte Nordschleife wegen Gefährlichkeit kurzerhand bestreikt hatten.
Mit Bradls Erfolg ist das Thema Motorrad-Rennsport in den Massenmedien sofort sehr viel präsenter, die entsprechenden Artikel in der Tagespresse fielen gleich eine ganze Spur größer aus als bislang. Sollte Bradl demnächst tatsächlich sein erster MotoGP-Sieg gelingen, dann dürfte sich die Resonanz in der Öffentlichkeit zur Freude der Sponsoren weiter verstärken.
Ob sich daraus irgendwelche positiven Effekte für den momentan darbenden deutschen Motorradhandel ergeben, darf jedoch bezweifelt werden. Denn bekanntlich stehen bei sämtlichen Risikosportarten, worunter Motorsport generell einzuordnen ist, die Leistungen des Akteurs und nicht des Materials im Vordergrund.
Bezeichnenderweise ist es in der populären Formel 1 ein österreichischer Zuckerbrausefabrikant, der neben dem Fahrer Sebastian Vettel die Wahrnehmung dominiert, und nicht der Motorenhersteller oder gar eine Automarke. Im Umkehrschluss ist stets der Technik-Lieferant schuld, wenn der bekannte Star-Fahrer einmal nicht gewinnen sollte. Insgesamt also eine Konstellation, die für Fahrzeughersteller den Einstieg in den Rennsport nicht gerade sonderlich verlockend macht. Beliebt ist deshalb seit einiger Zeit das Team-Modell, bei dem sich die Verantwortlichkeiten auf mehrere Markenschultern verteilen – und im Falle einer Niederlage auch der Gesichtsverlust. Und der Sieg gehört allen.
Mit Soulful Racing hat ein derartig merkantil kalkuliertes Rennunterfangen natürlich nur wenig gemein. Beseeltes Agieren gibt es im großen Sport aber immer dann zu bestaunen, wenn wieder eines dieser Fahrgenies mit überirdischem Einsatz die Gesetzmäßigkeiten der Physik ein weiteres Mal aus den Angeln zu heben scheint. Stefan Bradl konnte sich das in Laguna Seca aus nächster Nähe ansehen, als „Wunderkind" Marquez einmal mehr auf dem Drahtseil balancierte, wo gar kein Seil mehr war.
Die Gesetze der Physik respektieren und dabei das Risiko bestmöglich kalkulieren, ist dagegen Grundvoraussetzung für eine er-folgreiche Teilnahme am legendären Straßenrennen auf der Isle of Man. Denn wie im richtigen Leben gilt auf der Insel in der Irischen See: Der nächste Fehler kann dein letzter sein. Und weil kein Mensch frei von Fehlern ist, ist die Tourist Trophy ein großer Zirkus, bei dem Schrecken, Tragödie und Triumph seit Jahrzehnten gleichermaßen schockieren und faszinieren. In so einem Umfeld trifft man noch auf die wahren Helden des Rennsports. Sicherheitsvernarrte Deutsche stellen sich das Motorrad-Heldentum gemeinhin anders vor, dennoch treibt es Jahr um Jahr auch Teilnehmer aus unseren Landen über den Kanal, hin zur magischen Insel des wahren, des beseelten Straßen-Rennsports. Unser Report ab Seite 20 gibt Aufschluss – zum Staunen und Kopfschütteln.
Adrenalin auf gut überschaubarem Risikolevel konnten innerhalb weniger Sekunden auch lupenreine Amateure beim spektakulären Boxer-Sprint in Garmisch in ihre Blutbahnen jagen. Körper, Geist, Harmonie und eine richtige Dosis aus Gas und Kupplung entschieden über die Ausschüttung der Glückshormone. Auch darin geht es in unserem Spezialteil für das September-MO, zu dessen beseeltem Konsum ich Sie nun herzlich einladen möchte.

Beste Unterhaltung
mit Deutschlands außergewöhnlicher Motorrad-Zeitschrift wünscht

Jo Soppa (Chefredakteur)
 

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Motorrad-Magazin MO 2013-09

Motorrad Magazin MO, Ausgabe 2013-09

Leitartikel: Vorpreschen. Bradl in Fahrt.

Vielleicht kommt bald der erste deutsche MotoGP-Sieg

Schwerpunkt in der September-Ausgabe ist "Soulful Racing". „Soulful" wie beseelt – oder einfach nur Spaß am Rennfahren miteinander und gegeneinander. Unsere Reportagen von angefressenen Menschen und Maschinen rund ums Rennen fahren in Garmisch, auf den Rennstrecken Red Bull-Ring und Zolder, in Montlhery, auf der Isle of Man und in Laguna Seca.


9ELF-Magazin 04-2013

9ELF-Magazin - Ausgabe 04.2013Magazin für Porsche-Enthusiasten

9ELF beginnt dort, wo andere Automobil-Magazine mit dem Thema Porsche aufhören. Fundiert recherchiert, opulent bebildert und hochwertig ausgestattet, präsentiert 9ELF die faszinierende Technik, Geschichte und Fahrdynamik der Sport- und Rennwagen aus Zuffenhausen. Hintergrundberichte über Porsche und seine Rennsport-Aktivitäten, neues aus dem Service- und Zubehör-Markt sowie aktuelle Nachrichten machen 9ELF zum unverzichtbaren Medium für alle Porsche-Enthusiasten.


Klassik Motorrad 2013-05

Klassik Magazin - Ausgabe 05.2013 Wieder eine neue Ausgabe, prall gefüllt mit
Geschichten aus der Oldtimer-Szene

Wieder eine neue Ausgabe mit vielen spannenden Geschichten rund ums Thema Oldtimer und Youngtimer. Lesen Sie den großen Technik-Report über den Vierventil-Boxer von Willi Roth. Nach 36 Jahren soll er endlich brüllen. Oder die Story um das erste Rennmotorrad mit Hinterradschwinge, die Moto Guzzi Bicilindrica. Und vieles, vieles mehr.


2013-08 Leitartikel

Jo Soppa - Chefredakteur MO

Jo Soppa

Unmittelbar Motorrad
Konstrukteure der Zukunft müssen wieder mehr Seele und weniger abstrakte High Tech in ihre Motorräder einbauen

Kürzlich schickte uns ein wohlmeinender MO-Leser einen Motorrad-Zubehörkatalog ins Haus. Das hochwertig gebundene 700-seitige Druckwerk stammte weder von einem der bekannten Großversender, noch war es eine aktuelle Ausgabe. Den bemerkenswerten Katalog hatte die in London ansässige Firma Brown Brothers Limited anno 1914 an ihre hoch verehrte Kundschaft herausgegeben. Das heißt, nächstes Jahr wird das rare Stück bereits 100 Jahre alt. Dem noblen Spender haben wir sofort eine besonders dicke Kerze in unserem Redaktionsschrein angezündet.
Entsprechend weihevoll blätterten wir behutsam und staunend das unglaublich detailliert und aufwendig produzierte Katalog-Kunstwerk durch. Bereits nach den ersten Seiten war klar: Gegen die Vielfalt, Raffinesse und vor allem Wertigkeit von Uropas Motorradzubehör sehen wir mit unseren heutigen superduper-CNC-gefrästen Aluteilen, mikroelektronischen Nettigkeiten und ach so fortschrittlichen Kohlefaser-Laminaten nicht wirklich wie die technologischen Überflieger aus.
Vor allem könnte man jedes der im Oldtimer-Katalog präsentierten Bauteile heute für ein Heidengeld an Mann und Frau bringen. Ob das mit den Brocken aus aktueller Fertigung auch einmal gelingt, wage ich heftig zu bezweifeln. Aber damit dürfen sich dereinst meine Enkel auseinandersetzen.
Mir wurde jedenfalls wieder einmal klar, wo der elementare Unterschied zwischen gestern und heute liegt: Es ist die Unmittelbarkeit. Historische Gerätschaften aus den goldenen Tagen der Mechanik haben fast immer einen im Handwerk verwurzelten und jederzeit abrufbaren Nutzen. Einen Nutzen, der erstaunlicherweise heute noch genauso funktioniert wie vor 100 Jahren. Moderne Waren aus dem Computer-Zeitalter ticken anders. Begrifflichkeiten wie „Nutzeroberfläche" zeigen, wo der Hase im Pfeffer liegt. Zwischen Produkt und greifbarem Endnutzen sind für den Käufer abstrakte Technologieebenen zwischengeschaltet. Bestes Beispiel ist die allgegenwärtige PC-Branche. Was an Technologie und Fertigungs-High Tech in nur einer einzigen Rechnerplatine steckt, ist schier unfassbar. Vor allem aber unreparierbar. So landet diese tatsächlich kostbare „High Tech" bereits nach kurzer Nutzungsdauer auf dem Elektronikschrott in Afrika oder Indien, wo von Kinderhand die eingebundenen Rohstoffe in primitivster Steinzeitmanier regelrecht heraus gebrochen werden. Eine groteske Situation, die den ganzen Irrsinn unserer Industriegesellschaft entlarvt.
Ein Irrsinn, dem wir mit dieser MO-Ausgabe wieder einmal ein Schnippchen schlagen. Ausgesucht haben wir für Sie deshalb handfestes Material für das ursprüngliche, möglichst pure, unmittelbare Motorraderlebnis. Soulful Motorcycling heißt denn auch das Motto für unser August-Heft in Anlehnung an unseren englischsprachigen Klassiker-Katalog. Seine Lektüre kann ich nicht nur allen interessierten Historikern, sondern ganz besonders allen heutigen Motorrad-Konstrukteuren empfehlen. Der Blick zurück macht mitunter deutlich, an welcher Wegkreuzung in eine falsche Richtung abgebogen wurde. Zumindest in Sachen Motorrad haben wir heute die Möglichkeiten, zu den alten Wegpunkten zurückzukehren und für uns ganz privat ein wenig Zeitmaschine zu spielen. In diesem Sinne. Suchen Sie sich ein solides Motorrad zum gut daran Festhalten aus und starten Sie durch zu zeitlosem Motorradvergnügen.

Beste Unterhaltung mit der beseelten MO-Sommerausgabe wünscht

Jo Soppa (Chefredakteur)
 

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