Motorrad-Magazin MO 2014-3

MO Motorrad Magazin, Ausgabe 3.2014

90 Jahre BMW Boxer-Kult

Endlich durften wir sie fahren und testen, die BMW R nineT. Dazu die zwei mit dem Wasserboxer aufgerüsteten R 1200 RT und R 1200 GS Adventure. Und wir beleuchten die technischen Zusammenhänge zwischen der R nineT und dem BMW-Urmodell R 32 von 1923.  

Weitere Themen:  

Test Yamaha MT-07, MV Agusta Dragster, Kawasaki Z 1000. Wir stellen Liberta-Chopper zum Fahren ohne Motorradführerschein, eine umgebaute BMX-Yamaha SR 500 und eine Yamaha XV 535 vor. Dazu gibt's packende Bilder vom MotoGP und Flat Track. Und viel Weiteres.

 


Klassik Motorrad 2014-2

Klassik Motorrad - Ausgabe 02.2014Dampfhämmer

Eine ganz schön "dreckige" Ausgabe. In der März/April-Ausgabe stellen wir drei perfekt restaurierte Trial-Geländemaschinen von AJS, Ariel und Norton aus den fünfziger Jahren vor und zeigen eine von nur drei 250er-Moto Cross-Werksmaschinen von MV Agusta sowie die Ardie BD 176. Auf die Straße geht's mit der Norton Model 19 von 1931, der Veloce Standard 1913, der Puch Type A und dem Hoffmann-Vespa-Roller. Dazu eine Analyse über den Markterfolg der japanischen Motorradmarken in Deutschland sowie Reportagen von der Internationalen Sechs-Tage-Fahrt 1952 und vom Red Bull Alpenbrevet mit Mofas.


2014-02 Leitartikel

Leitartikel

Jo Soppa - Chefredakteur MO

Jo Soppa

Die Besten

Zugegeben, es ist ziemlich vermessen, die besten 100 Motorräder aller Zeiten küren zu wollen. Wir haben es in dieser Ausgabe dennoch getan. Und das nicht zum ersten Mal. Bereits vor einigen Jahren gaben wir der Lust nach, eine Rangliste der „All time Favoriten“ aufs Papier zu bringen.
Auf Grundlage der ersten Liste entstand nach langen Diskussionen und Abwägungen die aktuelle Version. Geblieben ist es bei unserer Nummer 1. Richtig geraten, es ist die Honda CB 750. Sie brachte ab Ende der sechziger Jahre die Fas­zination Motorrad weltweit zum vehementen, nachhaltigen Auflodern. Und sie ist noch heute eine bildschöne Vertreterin ihrer Zunft.
Kniffeliger wurden die Diskussionen, als es tief in die Historie hineinging und das leidige Thema „Erstes Motorrad“ zur Debatte stand. MO-Chefhistoriker Frank-Albert Illg stellte völlig zurecht fest, dass der Reitwagen aus Gottlieb Dai­mlers Cannstatter Gartenwerkstatt kein Motorrad, sondern eben der Reitwagen ist. Damals nichts weiter als ein Erprobungsgestell für den neu entwickelten Benzinmotor. Dennoch sind die konstruktiven Ähnlichkeiten bis hin zu modernsten Superbikes verblüffend. Reitwagen hin, Holzgestell her, diese geniale Arbeit war auch für die Motorradentwicklung maßgebend. Vielleicht macht der Daimler-Konzern ja doch noch etwas aus seiner motorrädrigen Keimzelle. Immerhin scheiterte der anvisierte Motorradeinstieg der Schwaben nur knapp am Ausbrems­manöver durch Audi. Be­kanntlich stand Ducati auch auf der Einkaufsliste der Marke mit dem Stern.
Vom Reitwagen zur Zukunft. Unsere Top 100 enden mit einem Elektromotorrad, nämlich der Brammo Empulse. Heimlich still und leise hat die Elektromobilität auf zwei Rädern – im Gegensatz zum Automobilbau – schon längst ihren weltweiten Siegeszug angetreten. Millionen E-Fahrräder sind bereits auf den Straßen und nutzen so die aufgrund der bekannten Limitierung durch den Stand der Akkutechnik gegebenen Möglichkeiten bestmöglich. Mit fortschreitender Entwicklung der Stromspeicher wird die Reichweite wachsen. Im nächsten Schritt könnte das im Motorrad­bereich zu größeren Umwälzungen führen. Wenn problemlose 200 Kilometer Reichweite bei adäquaten Fahrleistungen im Akku drin sind, und obendrein der Preis stimmt, dürfte die Akzeptanz für so einen „Silent Runner“ auf breiter Linie zu­nehmen. Nebenher kann man ja mit seinem Knallhuber immer noch ein wenig Sprit mit Genuss abfackeln. Gewissermaßen wie alter Wein auf Rädern.
Lassen Sie also unsere Hitliste ab Seite 56 auf sich wirken. Sie ­bietet nicht nur jede Menge Gesprächsstoff, sondern auch einen wunderbaren Überblick auf die gesamte Motorradentwicklung. Das Schöne daran: So viel hat sich über die Jahrzehnte gar nicht geändert. Der Motorrad-Geist weht schon seit über 100 Jahren über die Lande, und eine gute Prise davon finden Sie in auch wieder in dieser MO-Ausgabe.

Mit herzlichem Gruß

Jo Soppa,
Chefredakteur 

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Motorrad-Magazin MO 2014-2

MO Motorrad Magazin, Ausgabe 2.2014

Die besten 100 Motorräder aller Zeiten

Wir küren die besten 100 Motorräder aller Zeiten und haben für Sie die neueste, trendige Motorradgattung "New Urban Styler" entdeckt - schlanke, günstige Motorräder, die dank ihres einfachen Aufbaus zum Individualisieren geradezu einladen: OEM Fox-Enfield Bullet 500, neue Yamaha SR 400, OEM Hunter und Vulcan auf Basis Honda CB 250, Free Spirits-Triumph Scrambler.   

Weitere Themen:  

Test KTM 1190 Super Duke R, Ducati Monster 796. Technik  Suzuki Recursion Turbo, Kawasaki W 800 tuned by Ulf Penner, Klebstoff-Reparatur, Tipps und Tricks zu Schlauchreifen. Metallpolituren, Moto Cross-Pictorial, Speedweek auf Eis - der maximale Speed auf Schnee. Wettbewerb in Schweden, Honda CRF 450 Rally, BMW R nineT umgebaut von Urban Motor.

 


Motorrad-Magazin MO 2014-1

MO Motorrad Magazin, Ausgabe 1.2014Reloaded 

Die legendäre englische Marke Brough Superior kehrt mit der SS 100 zurück. Wir feiern auch die Auferstandenen von Indian, Horex, Hesketh, Norton und Paton  

Weitere Themen:  

Test Kawasaki Z 1000, BMW S 1000 R, Suzuki V-Strom 1000, Yamaha MT-09, Brammo Enertia, Aprilia Tuono und RSV4, Suzuki Inazuma 250, Honda Gold Wing F6B, LSL-Triworx „Raise the Dust“. BMW-Designer Sylvain Berneron gestaltet Holographic Hammer. Thema Volksbestimmung: auf dem Weg in eine Diktatur der Unfehlbaren. Neuer Punktekatalog für Verkehrsvergehen ab 1. April 2014. Hot Shot 
Moto Guzzi 936 CR.


2014-01 Leitartikel

Leitartikel

Jo Soppa - Chefredakteur MO

Jo Soppa

Klimarocker

Rocker, Raser, Schläger. Das alte Rollenklischee wird gelegentlich noch in betagten Fernsehfilmen bedient. Dann freut man sich als Zuschauer an schmalen Milchbubis in Schlaghosen und zu eng geschnittenen Lederjacken. Süße Nostalgie. Heutzutage hat sich nicht nur bekleidungstechnisch viel getan. Rocker fahren kaum noch Motorrad. Lieber zeigen sie sich wie Geschäftsleute mit Promi-Anwalt und lassen sich fürs Fernsehen beim breitkreuzigen Einsteigen in tiefer gelegte S-Klassen filmen.
Motorradfahrer lösen mittlerweile ganz andere Feindbilder aus. Bemerkenswert dabei: Viele von unserer Sorte haben dieses Feindbild bereits schuldbewusst verinnerlicht. Das neue Feindbild heißt „Klimarocker“. Mit jeder hedonistisch gedrehten Spaßrunde wird wieder ein Sack voll Kohlendioxid in die kränkelnde Atmosphäre geblasen. Die weitgehend einige Klimawissenschaft sagt, langwelliges Sonnenlicht werde durch die CO2-Moleküle wieder auf die Erde zurück reflektiert, wodurch die globale Temperatur peu à peu nach oben klettere. Die Polkappen schmelzen, in der Folge drohen unabsehbare Umweltkatastrophen. An der Flut auf den Philippinen sind gewissermaßen auch Sie und ich schuld.
So ganz pressant scheint die Sache jedoch nicht zu sein. Das wesentliche Ergebnis des Warschauer Klimagipfels vom November 2013 war die Festlegung des nächsten Termins. Der soll 2015 in Paris stattfinden, wieder mit rund 10000 Teilnehmern. Klimagipfel-Tourismus für alle Beteiligten auf Kosten der Steuerzahler. Trotz dieser Ungereimtheiten zwischen Bedrohungsszenario und effektivem Handeln ist der vom Menschen gemachte Klimawandel speziell hierzulande gesellschaftlicher Konsens. Auch wenn die Industrienation Deutschland nicht einmal drei Prozent zum weltweiten Kohlendioxid-Ausstoß beiträgt.
Mit der ganzen Kohlendioxid-Nummer werde hauptsächlich Politik gegen die Bürger gemacht, sagen deshalb die Kritiker. Neue Verordnungen, neue Abgaben, Einflussnahme auf sich wirtschaftlich rasant entwickelnde Länder wie Indien und China. Die mit Drohpotenzial geschwungene Kohlendioxid-Nummer zieht Jünger an wie weiland das Heilsversprechen der Kirche auf Leben nach dem Tod. Nicht von ungefähr ist ausgerechnet Amerika treibende Kraft im ganzen Spiel. Als braver Bürger steht man ratlos im Treibhaus. Befürworter und Kritiker der Kohlendioxid-These werfen sich gegenseitig Lobbyismus vor. Dort die bösen Hintertreiber aus der Öl verarbeitenden Industrie, hier die verordnungsgebärende Allianz aus Öko-Politikern und Unternehmern für Umwelttechnik.
Weil Pfeifen im Walde gemeinhin Angstzustände mildern hilft und Provokationen meine Spezialität sind, lassen wir einmal die Klima-Kritiker mit ihren zehn gängigsten Argumenten zu Wort kommen.
1) Es gibt kein globales Klima, sondern nur lokales. Wie also wollen Experten, die nicht einmal verlässlich das lokale Wetter für eine Woche vorhersagen können, ausgerechnet das ganze Erdklima auf Jahre hin vorausberechnen können?
2.) Ja, es gibt den Klimawandel. Aber den gibt es schon immer. Um das Jahr 1100 wurde in Norwegen Wein angebaut, während des Dreißigjährigen Krieges dauerten die Winter in Deutschland oft bis Juni.
3.) Kohlendioxid ist schwerer als Luft und nur in einem verschwindenden Promille-Maß in der Atmosphäre anzutreffen. Der CO2-Gehalt hat sich seit vorchristlicher Zeit nicht einmal um 50 Prozent erhöht. Angeblich bewirkt erst eine Verdoppelung des Anteils einen Temperaturanstieg um ein Grad Celsius.
4.) Aufnahmen von Satelliten aus haben gezeigt, dass die Atmosphäre für das gesamte Strahlungsspektrum vollkommen durchlässig ist. Die Kohlendioxid-Reflexionstheorie ist also Humbug.
5.) Unwetter waren früher noch viel heftiger als heute. Das beweisen die alten Hochwassermarken. Das eigentliche Problem ist die wachsende Bevölkerungszahl samt Besiedelung problematischer Regionen, die früher unbewohnt waren.
6.) Jedes Kind weiß: Die Sonne erwärmt die Erde. Scheint die Sonne nicht mehr, wird es auch im Treibhaus schnell kalt. Ohne Treibhauseffekt und Kohlendioxid gäbe es überhaupt kein menschliches Leben auf der Erde.
7.) Seit 15 Jahren bleibt die globale Durchschnittstemperatur tendenziell konstant. Die Berechnungsmodelle der Klimaforscher sind falsch.
8.) Vor 30 Jahren haben die Experten das baldige Waldsterben vorausgesagt. Ein Klimaforscher, der keine Katastrophe prophezeit, ist überflüssig.
9.) Die globale Erwärmung wird in erster Linie durch die Sonneneinstrahlung bestimmt. Deren Intensität ist aufgrund vieler Faktoren schwankend.
10.) Regulierung des Kohlendioxidausstoßes ist blanke Vermessenheit. Der Mensch glaubt, das Wetter machen zu können.
Wahrscheinlich geht es Ihnen jetzt wie mir: Man weiß nicht mehr, was und wem man glauben soll. Immerhin: Wenn die Klimakatastrophe über uns alle hereinbricht, kann die globale Klimalage rasch beeinflusst werden: In die Atmosphäre gefeuerte Partikelschleier mindern die Sonneneinstrahlung partiell und damit die Großwetterlage. Dann kann’s aber schnell zu kalt werden. Eine Konstante bleibt also: Das Leben ist weiterhin gefährlich.

Freuen Sie sich also zwanglos an und mit Ihrem Motorrad. Und während ich gerade den ersten Schneeflocken durchs Fenster beim Kampf mit der Schwerkraft zusehe, rufe ich Ihnen mit einem Schulterzucken zu: Das Wetter kommt, wie’s kommt. Meistens jedenfalls.

Jo Soppa,
Chefredakteur 

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BMW Motorräder Ausgabe 48

Endlich der puristisch-klassische Boxer – darauf haben wir lange gewartet. Noch mehr über die neue R nineT im neuesten MO-Sonderheft „BMW Motorräder“ Nr. 48.
Plus die Neuheiten R 1200 GS Adventure und R 1200 RT. Dazu der erste Test der brandneuen S 1000 R und ein Vergleich der beiden GS-Geschwister R 1200 GS und F 800 R. Der Schwerpunkt handelt diesmal von wunderschön umgebauten Classic Boxern, außerdem reisten wir für Sie nach Tasmanien und erklären Ihnen die Besonderheiten über das Motorradfahren im Winter.

BMW Motorräder, Ausgabe 48

Klassik Motorrad 2014-01

Klassik Magazin - Ausgabe 01.2014Eglis fliegender Ziegel

„The Flying Brick“ – die Engländer nannten die erste K-BMW wegen ihres liegenden Vierzylinder-Reihenmotors liebevoll „Fliegender Ziegelstein“. Unter Fritz W. Egli lernte dieser Ziegel erst richtig fliegen. Die legendäre Egli-BMW K 100 in der Januar-Ausgabe von „Klassik Motorrad“. Außerdem die große Ewald-Kluge-Story, historische Rennmaschinen auf der TT, eine Lambretta-Straßenrennmaschine und viele weitere spannende Themen.


Motorrad Jahrbuch 2014

Motorrad Jahrbuch 2014Übersicht Motorrad-Markt 2014:

  • Alle Daten
  • alle Preise im Vergleich plus Reifenkatalog
  • Firmenporträts
  • Kindermotorräder
  • Gespanne
  • Elektro-Bikes
  • vieles mehr

Motorrad-Magazin MO 2013-12

MO Motorrad Magazin, Ausgabe 12.2013

LeitartikelBravo Japan. Die Motorradszene darf sich 2014 auf spannende Neuheiten freuen

In der Dezember-Ausgabe des Jahres 2013 widmen wir uns dem Thema "Nippon-Specials": japanische Standardmotorräder rasant verfeinert. Basis für die umgebauten Motorräder sind Yamaha RD 250 und XS 650, Suzuki Bandit, DR Big und Katana, Honda NTV 650 und CB 1300 sowie die brandneue Yamaha XV 950.

Weitere Themen:

 

Die Neuheiten für das Jahr 2014, die Anfang November auf der EICMA in Mailand vorgestellt wurden. Plus ausführliche Tests der KTM 1290 R Super Duke, MV Agusta Rivale, Ducati Panigale 899 und Multistrada Pikes Peak, Zero FX sowie die überarbeitete 2014er-BMW R 1200 GS. Dazu stellen wir Ihnen die Motorräder des Jahres vor und berichten vom großen Yamaha-Ténéré Treffen zum 30-jährigen Jubiläum in der Schweiz. 


MO Medien Verlag

Das Motorrad Magazin MO ist eine Zeitschrift der
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