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Yamaha Super Ténéré XT1200Z

Ab Mai im Handel: die neue Yamaha Super Ténéré XT1200Z

Endlich hat das jahrelange Warten ein Ende: Yamaha hat die neue Super Ténéré enthüllt. Als 1200er mit Kardan und zeitgenössischer Bordelektronik ist sie eine ernst zu nehmende Konkurrentin für die BMW R 1200 GS.

Zunächst zum Fahrwerk der neuen Yamaha XT1200Z Super Ténéré: Stahlrohr-Brückenrahmen, vorn Upside-down-Telegabel, hinten Leichtmetall-Zweiarmschwinge, schlauchlose Speichenräder in den Dimensionen 110/80R19 vorn sowie 150/70R17 hinten, Radstand 1540 Millimeter, Federweg vorn und hinten jeweils 190 Millimeter.

Beim Antrieb hat Yamaha sich traditionsgemäß für einen wassergekühlten Reihen-Zweizylindermotor mit 270-Grad-Kurbelwelle und doppelten obenliegenden Nockenwellen entschieden. Hier nun allerdings mit vier statt wie früher fünf Ventilen pro Zylinder. Aus 1199 ccm Hubraum werden 110 PS Nennleistung bei 7250/min generiert. Die Angabe zum maximalen Drehmoment lautet 114 Nm bei 6000/min. Eine Trockensumpfschmierung spart Platz, zwei Zündkerzen pro Zylinder entflammen zuverlässig. Das moderne elektronische Motormanagement mit Benzineinspritzung bietet zwei verschiedene Modi für die Leistungsentfaltung (Sport und Touring) sowie eine dreistufig einstellbare Traktionskontrolle. Zur Serienausstattung zählt ausserdem ein Kombibremssystem mit ABS, eine 12-Volt-Steckdose und - last but not least - ein Hauptständer.

Über die knapp 23 Liter Tankvolumen werden Reiseenduristen sich freuen. Weniger gut klingt indes die Ansage "Gewicht fahrbereit 261 Kilogramm". Denn das deutet eher in Richtung Honda Varadero als in Richtung BMW GS. Immerhin: Vom Gewicht abgesehen scheinen die Yamaha-Entwickler sich am bayerischen Erfolgsmodell orientiert zu haben.

Im Mai 2010 soll die "First Edition" der neuen Super Ténéré in den Handel kommen, inklusive Alukoffer, Alu-Motorschutz und Scheinwerferprotektoren. Preis: 14750 Euro.

1199 ccm, 110 PS, 261 Kilogramm: die neue GS-Konkurrenz aus Japan
Robust, simpel und kostengünstig zu fertigen: der Stahlrohr-Brückenrahmen
Das Herz der neuen Super Ténéré: Reihen-Zweizylindermotor mit Schmiedekolben, 270-Grad-Kurbelwelle und zweiachsigen Ausgleichswellen
Das entscheidende Argument im GS-Revier: Kardanantrieb
Modern: Multifunktions-Cockpit mit Bordcomputer. Daneben die serienmäßige 12-Volt-Steckdose

Text: Maik Schwarz   Fotos: Werk

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